Veranstaltungshinweis: Der große Marx-Schwindel

Hamburg, 22. September 2017, 19 Uhr, Magda-Thürey-Zentrum, Lindenallee 72 (Nähe U-Bahn Christuskirche). Eintritt: Spende.

Eine Veranstaltung der Melodie & Rhythmus – Magazin für Gegenkultur

Vor 150 Jahren erschien »Das Kapital« von Karl Marx. Er selbst fand, das Werk sei »das furchtbarste Missile, das den Bürgern noch an den Kopf geschleudert worden ist«. Doch im Jubiläumsjahr steht der Theoretiker Marx deutlich höher im Kurs als der Revolutionär: Der bürgerliche Mainstream feiert ihn als irgendwie »aktuell« zu Tode und warnt vor seiner »kommunistischen Vereinnahmung«. Linke und »Marx-Experten« drücken sich geradezu zwanghaft um die Aussage herum, dass Marx Kommunist war und das »Kapital« geschrieben hat, um der Arbeiterklasse eine Waffe für den Kampf gegen Ausbeutung und Klassenherrschaft an die Hand zu geben. So wird die Beschäftigung mit Marx zu einem großen Schwindel.

Michael Sommer arbeitet zur Marxschen Kritik der politischen Ökonomie.

John Lütten ist Autor für die Tageszeitung junge Welt und die Melodie & Rhythmus.

Moderation: Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin Melodie & Rhythmus)

Der Veranstaltungsflyer steht hier zum Download bereit:


Veröffentlicht am 6. September 2017 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Veranstaltungen


Tierrechtsgruppe Zürich: Broschüre zum antifaschistischen Widerstand in der Ukraine

Die Tierrechtsgruppe Zürich hat eine Zusammenstellung von Artikeln und Interviews, die in der Tageszeitung junge Welt erschienen sind, als Broschüre veröffentlicht, auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen.

Auf der Homepage der Tierrechtsgruppe heißt es:

„In der Ukraine bahnt sich der Neoliberalismus unter Beihilfe der Armee und militarisierter faschistischer Kräfte seinen Weg. Im Donbass zettelte die Poroschenko-Regierung einen Krieg gegen die Bevölkerung in der Bergbau- und Industrieregion an. Die nach Westen orientierte Regierung in Kiew sorgte 2015 unter anderem auch dafür, dass gewerkschaftliche und kommunistische Symboliken und Aktivitäten ganz oder teilweise verboten wurden. Privatisierungsdiktate und Freihandelsabkommen machen der Arbeiterklasse das Leben schwer. Doch es gibt auch Widerstand im ukrainischen Teil des Donezbeckens. Progressiven Widerstand!

Aus der Feststellung heraus, dass dies hierzulande vielen noch unbekannt ist, hat die Tierrechtsgruppe Zürich eine kleine Broschüre zusammengestellt. Die darin versammelten Artikel aus der Tageszeitung junge Welt ermöglichen einen Einblick in den Alltag und die politischen Positionen der Kommunistischen Freiwilligeneinheit 404 der Brigade Prizrak und der von internationalen Antifaschisten gegründeten Organisation InterUnit.“

Hier geht es direkt zum Download der Broschüre:


Veröffentlicht am 6. März 2016 in den Kategorien: Allgemein Hinweis


„Dem Schlachten ein Ende setzen“ – jetzt auch als PDF erhältlich

Anfang November letzten Jahres hat die Tierrechtsgruppe Zürich eine Publikation mit dem Titel „Dem Schlachten ein Ende setzen“ herausgegeben, die sich dem Verhältnis von Marxismus und Tierbefreiung widmet. Die 40-seitige Zeitung erschien in einer Auflage von 25.000 Exemplaren, wobei zwei Drittel davon der Wochenzeitung WOZ beilagen. Ein Großteil der restlichen Auflage wurde im gesamten deutschsprachigen Raum verteilt. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit bei allen Organisationen und Personen bedanken, die sich an der Verbreitung des Hefts beteiligt haben und dies weiterhin tun.

Nun steht die Veröffentlichung zum kostenlosen Download als PDF bereit:

DEM SCHLACHTEN EIN ENDE SETZEN – MARXISMUS UND TIERBEFREIUNG

Hier geht es zur Sonderseite der Tierrechtsgruppe Zürich.


Veröffentlicht am 17. Februar 2015 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Texte Tierbefreiung


„Dem Schlachten ein Ende setzen“ – Veröffentlichung zu Marxismus und Tierbefreiung

Die Tierrechtsgruppe Zürich hat eine Schwerpunktnummer der Zeitung „antidotincl.“ herausgegeben. Das 40-seitige Heft mit dem Titel „Dem Schlachten ein Ende setzen“ beleuchtet das Verhältnis von Marxismus und Tierbefreiung. Die Publikation lag der Schweizer Wochenzeitung „WOZ“ vom 6. November 2014 bei und kann direkt bei der Tierrechtsgruppe Zürich bezogen werden.

Die Ausbeutung der Tiere ist bisher noch kaum auf ihre geschichtliche und gesellschaftliche Genese und ihre ursächlichen Zusammenhänge mit der kapitalistischen Produktionsweise hin untersucht worden. Auf der einen Seite wird von der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung das Leiden der Tiere in der Gesellschaft zwar aufgedeckt und versucht, dessen Aufhebung zu erwirken. Doch die historisch noch junge Bewegung verfügt über keine politisch-ökonomisch fundierte Gesellschaftsanalyse, sondern führt die Knechtung der Tiere unhistorisch auf moralische Vorurteile oder dualistische Denkmuster zurück. Auf der anderen Seite wird von der traditionellen marxistischen und kommunistischen Linken das gesellschaftlich produzierte Leiden der Tiere in Theorie und Praxis weitgehend ignoriert. Nicht selten belächelt sie die Anliegen der TierausbeutungsgegnerInnen und bemüht idealistische und metaphysische Argumente, um die Befreiung der Tiere von ihrer politischen Agenda auszuschliessen.

Die Zeitung „Dem Schlachten ein Ende setzen“ zielt darauf ab, die Kluft zwischen Marxismus und Tierbefreiung zu verringern. Sie widmet sich der Untersuchung der Unterdrückung der Tiere und des Kampfes dagegen auf der Basis des historischen Materialismus und der Kritik der politischen Ökonomie und zeigt auf, warum man sich für die Befreiung der Tiere und die Abschaffung des Kapitalismus gleichermassen einsetzen sollte. Das Heft versammelt Beiträge von WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und AktivistInnen u.a. zur Stellung der Tiere in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, zur Bedeutung von Moral für den Kampf für eine freie Gesellschaft, zur ökonomischen Struktur der Fleischindustrie in der Schweiz und Deutschland, zur Vereinnahmung politischer Forderungen durch den Lifestyle-Veganismus sowie zur Notwendigkeit einer revolutionären Strategie für die Befreiung der Tiere.

Das Editorial und Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden: Leseprobe.
Das Poster in der Mitte des Heftes gibt es hier im Grossformat: Poster. Es beruht auf dem Aphorismus „Der Wolkenkratzer“ von Max Horkheimer.
Alle Informationen zu den Bestellmöglichkeiten der Zeitung finden sich auf der Sonderseite der Tierrechtsgruppe Zürich.

Das Cover:


Veröffentlicht am 12. November 2014 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Texte Tierbefreiung


Interview mit „Species and Class“ erschienen

Beim Blog-Projekt Species and Class ist ein Interview mit Assoziation Dämmerung erschienen. In dem mit Jon Hochschartner geführten Interview geht es um unser Verhältnis zur Linken, das Verhältnis von Tierausbeutung und Klassenkampf, Veganismus als individuelle Boykottstrategie und die Frage eines veganen Kapitalismus.

Zum Interview geht es hier: Assoziation Dämmerung discusses animal issues

Siehe auch: „Animal liberation and Marxism“. Unser Interview mit dem britischen Weekly Worker vom Januar 2014.


Veröffentlicht am 10. September 2014 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Verweis


Assoziation Dämmerung auf der Communist University 2014

Auf der diesjährigen Communist University, die von der Communist Party of Great Britain (CPGB) organisiert wird, werden wir zwei Vorträge beisteuern:

Animal Liberation and revolutionary Marxism – two sides of the same coin?
Animal Liberation is still a red rag for the majority of the left although even the Collected Works of Marx and Engels—not to speak of other marxist intellectuals like the Frankfurt School or Rosa Luxemburg—give a lot of hints that man and animal share a common history which needs to be regarded from a materialistic point of view and the exploitation of nature and of animals as we know it is the product of the capitalist mode of production and not an end it itself. Discussing the political aim to free not only the animal in the human and to reconcile man with nature but the animals from the harm they have to suffer because of the current social relations leftist often fall back in anti-materialist, ahistorical—idealist—discourses historical-materialists should have overcome a long time ago. Even though there had been so called objective reasons to exploit animals in the prehistory of man today there is no other argument to keep justifying the suffering and killing of millions of sensitive creatures as well as there is no other reason for the exploitation of the working class than the profit of the ruling capitalist class.

The German left and its ambiguous attitude to the renaissance of German imperialism
While the political representatives of the German ruling class, particularly the German president Joachim Gauck, Secretary of State Frank Walter Steinmeier (social democrat) and Minister of Defense Ursula von der Leyen (christian democrat), frankly demand that Germany ought to take over „more responsibility“ in international affairs and show what they have in mind in the recent conflict in Ukraine, the German parliamantary (DIE LINKE) and non-parliamentary left has given up anti-imperialism standpoints step by step. Especially by referring to the atrocities of the German fascism and the discourse of humanitarian imperialism Germany’s neo-imperialism has been legitimized and disguised up to the point that—ironically—the German national government currently can support a fascist movement in Ukraine. Members of parliament of DIE LINKE however voted for the first time since its creation for the deployment of German soldiers to a mission outside of their homeland (in the Syrian conflict) while some non-parliamentary forces, mostly considered as leftists, support the foreign policy of Western governments as a part of an „anti-fascist mission“ against „islamic fascism“.

Zum Timetable der Communist University geht es hier: Timetable.


Veröffentlicht am 9. August 2014 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Veranstaltungen


Buchvorstellung: »Antifa heißt Luftangriff!«

Ende Juni erscheint der von Susann Witt-Stahl und Michael Sommer herausgegebene Sammelband »Antifa heißt Luftangriff!« – Regression einer revolutionären Bewegung beim Hamburger LAIKA Verlag:

„Antifaschismus heute ist zunehmend systemfromm und affirmativ – oftmals pure
 Ideologie. Mit marxistischer Analyse des Faschismus als terroristische 
Form bürgerlicher Herrschaft hat er immer weniger zu tun, meinen die 
Herausgeber des Bandes. Sie legen eine Sammlung von Streitschriften vor, die deutlich machen, was Antifaschismus nicht sein darf. Die zentrale These von Susann Witt-Stahl und Michael Sommer lautet: Antifaschismus droht zur Ode an die freie Marktwirtschaft zu verkommen. Er entwickelt sich zum Teil des Problems, nicht mehr der Lösung. Das ist eine ideologische Meisterleistung des Neoliberalismus.”

Gemeinsam mit dem marxistischen Historiker und Soziologen Moshe Zuckermann wird der Band am Samstag, 28. Juni 2014, auf dem 18. UZ-Pressefest vorgestellt werden:

„Antifa heißt Luftangriff!“ – Regression einer revolutionären Bewegung

Die Herausgeber, Susann Witt-Stahl und Michael Sommer, im ideologiekritischen Gespräch mit dem israelischen Historiker Moshe Zuckermann über die affirmative Wende des deutschen Antifaschismus. Antikapitalismus und Antifaschismus sind genuin miteinander verbunden. Aber seit den 1990er-Jahren fungieren immer mehr Nazi-Gegner als Jubelperser der freien Marktwirtschaft und des Imperialismus – eine ideologische Meisterleistung des Neoliberalismus.

Beginn: 14 Uhr, Ort folgt.


Veröffentlicht am 16. Juni 2014 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Veranstaltungen


Assoziation Dämmerung beim UZ Pressefest 2014

Am 18. UZ Pressefest, das vom 27.–29. Juni im Revierpark Wischlingen bei Dortmund stattfinden wird, werden sich dieses Jahr mehrere außerparlamentarische antifaschistische und antikapitalistische Gruppen und Organisationen mit eigenen Veranstaltungen beteiligen – auch Assoziation Dämmerung ist dabei.

Im „Roten Zelt” werden während des Pressefestes mehrere Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu den Kernthemen linker und linksradikaler Politik stattfinden: U.a. zum Imperialismus des 21. Jahrhunderts, zur Neuen Rechten, zum Verhältnis der Linken zur Europäischen Union und zum Recht auf Stadt.

Am Samstag, 28. Juni, wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der Mark Hadyniak (Redaktion Marxistische Blätter) und ein Vertreter der Assoziation Dämmerung über das Verhältnis von „Marxismus und Tierbefreiung” sprechen werden.

Das Programm, Informationen über die beteiligten Gruppen und alles Weitere ist auf der Homepage des „Roten Zelts” zu finden: roteszelt.wordpress.com

Siehe auch: „Rundumschlag gegen Krieg und Kapitalismus” (DKP-Nachrichtenportal)


Veröffentlicht am 6. Juni 2014 in den Kategorien: Allgemein Hinweis Veranstaltungen


Fleischindustrie enteignen! Kapitalismus abschaffen!

Im Rahmen der europaweiten Blockupy-Aktionstage vom 15. bis zum 25. Mai 2014 finden in Hamburg, Berlin, Stuttgart und Frankfurt a.M. am 17. Mai 2014 vier Demonstrationen statt. Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Tierbefreiungs- und Tierrechtsorganisationen an den Aktionen.
In der Hansestadt ruft das lokale Blockupy-Bündnis dazu auf, unter dem Motto „Hafencity entern! Elbphilharmonie besichtigen!“ auf die Straße zu gehen und zum Symbol der Kapital orientierten, größenwahnsinnigen Stadtpolitik des Senats zu ziehen. Wir beteiligen uns gemeinsam mit dem „Tierbefreiung goes Blockupy-Bündnis Hamburg“ an den Protesten. Im Zuge dessen möchten wir darauf hinweisen, dass die Politik der BRD und der Europäischen Union sowie die deutschen Konzerne nicht nur für die gegenwärtige Krise verantwortlich sind, sondern auch dafür, dass für die Profite der Konzerne neben den Kolleginnen und Kollegen auch Tiere ausgebeutet werden. Wir dokumentieren dazu das Flugblatt des Hamburger „Tierbefreiung goes Blockupy-Bündnisses“.


Veröffentlicht am 16. Mai 2014 in den Kategorien: Allgemein Demonstration Flugblatt Hinweis Tierbefreiung


Krisenherd Naher Osten – Vortrag von Moshe Zuckermann

Auf Einladung der IPPNW (Internationale Ärzte gegen Atomkrieg / Ärzte in sozialer Verantwortung), des Kieler Friedensforums und weiteren Veranstaltern hat der israelische Soziologe und Historiker Moshe Zuckermann am 4. November 2013 einen Vortrag mit dem Titel “Krisenherd Naher Osten – historische und aktuelle Aspekte im Kräftefeld des Umgangs mit Schuld, Antisemitismus und deren Instrumentalisierung” in Kiel gehalten.

Im Dezember 2012 hat Moshe Zuckermann auf Einladung von Assoziation Dämmerung sein Buch “Wider den Zeitgeist” in Hamburg vorgestellt: “Dokumentation: Wider den Zeitgeist”.


Veröffentlicht am 16. März 2014 in den Kategorien: Allgemein Antimilitarismus/Friedenspolitik Audio Hinweis