3. – 14. Juni 2012: Der US-amerikanische Journalist und Autor Will Potter auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
In den USA und zunehmend in Europa gerät die Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung ins Fadenkreuz der Staatsapparate und Chef-Etagen der Konzerne. Der freie Journalist, Autor und Betreiber des Informationsportals greenisthenewred.com Will Potter aus Washington D.C. zeigt in seinem 2011 publizierten Buch Green is the New Red anhand langjähriger Recherchen zur Geschichte der US-amerikanischen Ökologie- und Tierrechtsbewegung, wie ein Netzwerk aus staatlichen Behörden, Medien, Interessenverbänden, Think Tanks und Unternehmen zum konzertierten Schlag gegen den „number one domestic terrorism threat“ (FBI) ausgeholt hat.
Mit vereinten Kräften geht es – ganz im Sinne westlicher „Sicherheits“-Doktrinen – mit einem Bündel aus medialen, rechtlichen, politischen und ökonomischen Kampagnen und Maßnahmen gegen jene „grünen“ Bewegungen vor, die sich nicht mit einem „Green New Deal“ abspeisen lassen wollen. Während die Washington Post sie öffentlich zur „eco-al-Quaeda“ stempelt und das FBI nach „eco-terrorists“ fahndet, diktieren Lobbygruppen der Fleisch- und Holzindustrie den US-Regierungen Gesetze in die Feder, die aus legalem politischem Protest Verbrechen machen. AktivistInnen schmoren unterdessen im Land von Freiheit und Demokratie ohne Kontakt zur Außenwelt in einem Sondergefängnis, das nicht zu Unrecht den Beinamen „Klein-Guantanamo“ trägt.
Die Repressalien in der westlichen Welt treffen heute – wie einst die „roten“ demokratischen und sozialistischen Bewegungen – nahezu jeden Versuch oppositioneller Praxis, gleichgültig wie qualifiziert er ist, und jeden noch so zögerlichen Widerstand, der den kapitalistischen Betriebsablauf nur geringfügig stört.
Will Potter kritisiert aber nicht nur die Reaktionen der politischen Klasse und wirtschaftlichen Eliten auf die erfolgreichen Strategien der Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung, die an den Grundfesten eines Systems rütteln, das vor allem eine gigantische Aktiengesellschaft zur Ausbeutung der Natur ist. Er dokumentiert mit seiner Arbeit auch den Prozess der autoritären Anpassung westlicher Demokratien an die Erfordernisse einer krisenhaften, von gewalttätiger Konkurrenz und Klassenherrschaft getriebenen kapitalistischen Gesellschaftsordnung.
Sonntag, 3. Juni 2012
Restaurant LEAF
Eulenstraße 38, Hamburg-Altona
Beginn: 19.30 Uhr
Link: Restaurant LEAF
4. Mai 2012 – Buchvorstellung und Vortrag mit Markus Bernhardt und Michael Sommer
Der neofaschistische „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) konnte mehr als 13 Jahre lang ungehindert morden. Zumindest einige der zehn Opfer würden möglicherweise noch leben, wenn die politische Klasse und die Strafverfolgungsbehörden nicht kläglich versagt und die Augen vor zwei bitteren Tatsachen verschlossen hätten: Es gibt in Deutschland terroristische Netzwerke militanter Neonazis. Und ihre Verbrechen werden aus den Reihen der Inlandsgeheimdienste gefördert, vertuscht und verharmlost.
Markus Bernhardt, freier Journalist und Mitglied der VVN-BdA, berichtet für die Tageszeitung junge Welt über diesen „größten Geheimdienstskandal der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte“. Seine Recherchen und Analysen hat er in dem im März veröffentlichten Buch „Das braune Netz“ zusammengefasst. Darin problematisiert Bernhardt auch die „Begriffslosigkeit“ und „Staatsfrömmigkeit“ von Organisationen, die sich zwar dem antifaschistischen Spektrum zuordnen, aber die zur Staatsdoktrin erhobene Gleichsetzung von Rot und Braun unterstützen, sich an der Diffamierung von Antikapitalisten und Kriegsgegnern beteiligen – und somit den grassierenden Antikommunismus nähren.
Michael Sommer wird diese Kritik in seinem Vortrag vertiefen und der Frage nachgehen, ob die antifaschistische Linke den Herausforderungen eines autoritärer werdenden Kapitalismus gewachsen ist, wenn sie ihren Antifaschismus auf die Gegnerschaft zu den Neonazis verengt, indem sie lediglich die bürgerliche Ordnung gegen jene verteidigt. Diesen Nazi-Gegnern erscheint – wie den Extremismustheoretikern – der Faschismus als das ganz Andere gegenüber der kapitalistischen Gesellschaft, nicht als deren „Wahrheit“, als die der marxistische Philosoph Max Horkheimer ihn erkannt hatte. Im besten Fall droht der Antifa-Bewegung, auf diese Weise ihre Orientierung abhanden zu kommen. Im schlechtesten Fall macht sie sich zum Erfüllungsgehilfen von Geschichtsrevisionisten und des neoliberalen Projekts für die Machterweiterung ökonomischer Eliten.
Freitag, 4. Mai 2012, 19.30 Uhr
Magda-Thürey-Zentrum (MTZ) – Lindenallee 72, Hamburg-Eimsbüttel
[ Adresse bei Google Maps anzeigen]
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Hamburger Bündnisses gegen Rechts (HBgR)
Für den 16. bis 19. Mai ruft ein breites Bündnis verschiedener sozialer und politischer Bewegungen zu Aktionstagen gegen die hegemoniale Krisenpolitik in Frankfurt am Main auf. Es gibt für Initiativen und Akteure der Tierbefreiungsbewegung gute Gründe, die gegenwärtige Krisenproteste nicht an sich vorbei ziehen zu lassen. Machen wir uns keine Illusionen: Dass die Bedürfnisse von Tieren in der gegenwärtigen Gesellschaft einen Dreck gelten, ist nicht nur Folge eines vermeintlich fehlenden moralischen Bewusstseins der Bevölkerungsmehrheit. Vielmehr hat die kapitalistische Wirtschaftsweise, welche gegenwärtig mit sozialen Angriffen und Entdemokratisierungen bis aufs Messer verteidigt wird, für nicht-menschliche Individuen nicht mehr übrig, als Waren oder Produktionsmittel zu sein. Die massenhafte Gefangenhaltung von Tieren und Schlachtungen im Akkord sind die hässlichen Folgen der Inwertsetzung der Tiere. Eine tatsächliche Veränderung des durch Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen geprägten Mensch-Tier-Verhältnis bedarf stattdessen grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen, die vor allem auf der der Überwindung dieser zutiefst destruktiven Ökonomie basiert!
Wenn wir einen Prozess anstoßen wollen, in dem bspw. in der Lebensmittelproduktion andere Aspekte als bloße Profitinteressen geltend gemacht werden sollen, so ist die Teilhabe aller Menschen am Prozess der Produktion und Versorgung eine notwendige Voraussetzung. Nur durch die Überwindung ökonomischer Abhängigkeitsverhältnisse und die Demokratisierung aller Lebensbereiche kann eine Grundlage geschaffen werden, um Bedürfnisse und Interessen von Menschen und auch von Tieren zu berücksichtigen. Die durch das Krisenregime beförderte autoritäre Wende in Europa ist jedoch das konkrete Gegenteil einer bewussten und freiheitlichen Gestaltung der Gesellschaft auf der Grundlage partizipativ-demokratischer Aushandlungsprozesse. Daher ist es von dringlicher Bedeutung, aktiven Widerstand zu leisten gegen die weltweiten Entsolidarisierungs- und Entdemokratisierungsprozesse und die Versuche, den Kapitalismus zu retten. Und es ist notwendig, dass wir uns die Kontrolle über zentrale Lebensbereiche wieder aneignen. Die sofortige Vergesellschaftung von Schlüsselindustrien wie der Finanzindustrie, dem Energiesektor oder der Agrarkonzerne können erste Schritte darstellen, um die blinde Zerstörungswut kapitalistischer Verwertungsinteressen zu überwinden. Derartige Veränderungen können nicht von einzelnen politischen Bewegungen allein erreicht werden. Sondern es bedarf gemeinsamer Perspektiven und einen breiten und vielfältigen Widerstand. Daher rufen wir alle Aktivist_innen und Initiativen der Tierbefreiungsbewegung auf, sich an den Aktionstagen im Mai zu beteiligen – weil Tiere keine Waren sind.
Beteiligen wir uns an der Besetzung zentraler Plätze am 17. Mai und nutzen wir die entstehenden Räume für Diskussionen über gemeinsame Perspektiven mit anderen politischen Bewegungen.
Blockieren wir die EZB und das Frankfurter Bankenviertel am 18. Mai. Setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen des neoliberalen Krisenregimes und zeigen dass wir gewillt und im Stande sind, das herrschende Machtgefüge zu überwinden.
Gehen wir mit vielen Tausenden Menschen gemeinsam am 19. Mai bei einer internationalen Großdemonstration auf die Straße. Machen wir als Aktivist_innen der Tierbefreiungsbewegung gemeinsam deutlich, dass eine Kritik an unfreien Verhältnissen nicht an der Kritik der Ausbeutung und Beherrschung von Tieren halt machen kann.
Wenn ihr euch an den gemeinsamen Protesten beteiligen wollt, oder wenn ihr mehr Informationen erhalten möchtet, meldet euch bitte (möglichst früh) bei
Aktionstage-Frankfurt@riseup.net
Mehr Infos bald auch unter www.tierbefreiung-hamburg.org/frankfurt
Tierbefreiungs-Aktionsbündnis zu den Krisenprotesten in Frankfurt
Antimuslimischer (Kultur-)Rassismus wird nicht nur von Nazis und Neuen Rechten verbreitet, sondern auch von Neokonservativen, bürgerlichen Nazigegnern und „Ideologiekritikern“. Die „islamistische Internationale ist die größte Gefahr, die den Siegern aller bisherigen Geschichte droht“, heizte der Herausgeber der Zeitschrift Konkret, Hermann Gremliza, bereits 2004 die Stimmung gegen die Muslime kräftig an. 2010 gab es in Berlin sogar eine Kundgebung gegen das „Bündnis von Djihad und Sozialismus“. Dieses habe bereits vor Jahrzehnten seinen verhängnisvollen Lauf genommen, enthüllte der Jungle-World-Autor Ivo Bozic: „Als die Fighter der RAF zur Terror-Ausbildung in palästinensische Camps fuhren, liefen die Kontakte noch hauptsächlich über die marxistisch-leninistische PFLP.“ Mit der Behauptung, heute paktiere die Linke mit dem „Islamfaschismus“, wird eine immer populärer werdende Form der Extremismustheorie kolportiert.
Erklären lässt sich dieser gesellschaftliche Hass-Konsens nur, wenn die aggressive Hetze gegen den Islam, Muslime und deren angeblichen „Umma-Sozialismus“ nicht allein als eine Form von Fremdenfeindlichkeit, sondern auch als Legitimationsideologie für neoimperialistische Kriege, Ablenkungsmanöver von der sozialen Frage und (präventive) Disziplinierungsmaßnahme gegen revoltierende Massen analysiert und ihre Verknüpfung mit dem Antikommunismus in den Fokus genommen wird.
Diskussionsveranstaltung mit:
Prof. Dr. Heinrich Fink, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)
Susann Witt-Stahl, Journalistin und Autorin, Hamburg
Dr. Sabine Schiffer, Leiterin Institut für Medienverantwortung, Erlangen
Moderation: Markus Bernhardt (junge Welt)
Veranstalter: junge Welt & Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB)
17.04.2012, Beginn 19:00 Uhr, Ladengalerie Tageszeitung junge Welt, Torstr. 6, Berlin
Die US-amerikanische Bürgerrechtlerin und marxistische Philosophin Angela Davis plädiert dafür, Tierbefreiung als notwendigen Teil linker Gesellschaftskritik zu begreifen.
Der Mitschnitt unserer Veranstaltung mit Werner Seppmann vom 7. Dezember 2011 steht nun zum Anhören und als Download bereit.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Download: Mitschnitt des Vortrags (mp3, 117 MB)
Ebenfalls möchten wir auf den ausführlichen Veranstaltungsbericht und ein mit Seppmann geführtes Interview der Online-Zeitschrift “Schattenblick” hinweisen:
Veranstaltungsbericht (PDF)
Interview: Teil 1/ Teil 2
Auf wiederholte Nachfragen und Bitten stellen wir den Reader der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN) „Marginalien zum Mensch-Tier-Verhältnis – Ergebnisse der Hamburger Tierbefreiungstagung 2004“ der interessierten Öffentlichkeit als PDF-Dokument frei zur Verfügung. Die erneute Veröffentlichung des Readers besitzt aus unserer Sicht primär zeithistorisch-dokumentarischen Charakter, da die darin enthaltenen Positionen nicht unserem heutigen Diskussionsstand entsprechen.
Download: TAN – Marginalien zum Mensch-Tier-Verhältnis (2004)
[Veranstaltungsflyer als PDF downloaden]
Kaum versuchen Linke heute, öffentlichkeitswirksam Proteste gegen die kapitalistische Gesellschaft und ihre eklatante Widerspruchsentwicklung zu organisieren, werden sie nicht nur von bürgerlichen Medien, sondern auch von diversen Marx-Interpreten angegriffen. Per se sei ihre Kritik des Kapitalismus „personalisiert“ und mindestens „verkürzt“, wenn nicht gar „strukturell antisemitisch“. Aktuellstes Beispiel ist die Occupy-Bewegung, aber auch Anti-G8- und Bildunsprotesten ging es schon so.
Richtig ist: Antikapitalismus braucht die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie. Daher ist es eine erfreuliche Entwicklung, dass im Zuge der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus eine neue Bewegung der Kapital-Lektüre entstanden ist. Doch wie und warum Marx gelesen wird, ist eine Frage ums Ganze. Einer ganzen Reihe von Vertretern der Neuen Marx-Lektüre wie Ingo Elbe oder Michael Heinrich geht es nicht darum, die Artikulation von Gesellschaftskritik theoretisch zu fundieren. Sie sind vielmehr vorrangig damit beschäftigt, die Marxismus-Interessierten in ein Labyrinth weltloser Exegese zu führen. Im Resultat wird Marx ohne die elfte Feuerbachthese, also ohne die Perspektive der Gesellschaftsveränderung, interpretiert und propagiert.
Ob beabsichtigt oder nicht: Die Aufmerksamkeit wird dabei systematisch vom Blick auf die aktuellen Ausbeutungsstrukturen und Klassenverhältnisse abgelenkt. So manche Absolventen (vornehmlich universitärer) Kapital-Kurse mögen sich verwundert die Augen reiben, weil von diesen Dingen kaum die Rede war. Aber dies ist der Reflexionshorizont des Marx’schen Denkens, der sich jedem erschließt, der das Kapital ganz und mit offenen Augen liest. Marx ist gegen das Ausbeutungssystem, weil es den qualitativen Lebensansprüchen der Arbeitenden entgegensteht und es um den Preis zunehmender zivilisatorischer Verfallstendenzen künstlich am Leben erhalten wird.
Blendet die Marx-Exegese diese Perspektive aus, und produziert sie stattdessen weiterhin bürgerliche Kritik an linken Bewegungen in marxistischem Gewand, macht sie sich zum Erfüllungsgehilfen jener, die an der Fortexistenz der kapitalistischen Ausbeutung ein vitales Interesse haben.
Referieren wird Werner Seppmann, der u.a. im Vorstand der Marx-Engels-Stiftung (Wuppertal) tätig ist. Er ist Autor des Buches “Subjekt und System”, das dieses Jahr erneut herausgegeben wurde (Laika Verlag).
VERANSTALTUNG:
Mittwoch, 7. Dezember 2011, 19.30 Uhr
MAGDA-THÜREY-ZENTRUM (MTZ)
Lindenallee 72 (Hamburg-Eimsbüttel)
WHY ADORNO IS FOR REVOLUTIONARIES.
WHAT REALLY HAPPENED IN WORLD WAR II.
THE ASSOCIATION OF MUSICAL MARXISTS WILL TELL YOU…

AMM wurde im Dezember 2010 von Ben Watson und Andy Wilson gegründet, nachdem sie auf der jährlichen Konferenz von Historical Materialism die 30-minütige Ewigkeit einer Soziologie im Bourdieu-Stil über den französischen Rap durchgestanden hatten. Sie hatten es satt, wie Spielverderber und theoriearmer, unprofitabler Abschaum behandelt zu werden. Als Verfechter der Musik als Träger von Wahrheit beschlossen sie, sich endlich Gehör zu verschaffen. Sie meinen, eine aufrichtige Auseinandersetzung mit musikalischer Äußerung – äquivalent zur mentalen Hygiene für die Erkenntnis unbewusster Triebe – , die, wie Adorno wusste, nicht durch sprachlose Kunstdiskurse, sondern durch reale künstlerische Erfahrung erreicht wird, ist die einzige solide Basis für eine neue Politik. Eine wahrhafte Internationale kann nur über den Dialog zwischen Musik und Philosophie entstehen – zwischen der unmittelbarsten und direktesten Wahrnehmung des emotionalen Effekts und höchster Abstraktion vermittelt durch zeitgemäße theoretische Erkenntnis.
Unkant Publishers (der Verlag von AMM) legt Ray Challinors Buch „The Struggle for Hearts and Minds“ neu auf – eine trotzkistische Enthüllung dessen, was unsere herrschenden Klassen wirklich im Zweiten Weltkrieg getan haben. Wir haben begriffen, wie die Verwirrung über die Rolle der Alliierten zwischen 1939 und 1945 marxistische Intellektuelle in Deutschland („Antideutsche“, „Keine Träne für Dresden…“) davon abhält, sich an dem einzig wahren Totengräber des Kapitalismus zu orientieren: Der Arbeiterklasse.
Wir freuen uns riesig, nach Hamburg eingeladen worden zu sein, um unsere Projekte vorzustellen. Denn die Hansestadt hat traditionell eine enge Verbindung zu britischem Pop, Rock und zu Gegenkultur. Außerdem ist es eine Ironie, dass drei Engländer kommen, um Deutschen von Theodor W. Adorno und der Frankfurter Schule zu erzählen (es ist, als würden die Beatles und Rolling Stones nach Amerika gehen, um über den Blues zu sprechen – absurd, aber notwendig!). Das wollen wir aber an einem Ort mit proletarischer Lebenswirklichkeit tun – einer Seemannskneipe auf St. Pauli.
DONNERSTAG, 3. NOVEMBER 2011, 20 UHR
FRED’S SCHLEMMER-ECK
(HAMBURGER BERG 10, HAMBURG ST.PAULI)
Zur Homepage der Association of Musical Marxists: www.unkant.com/
Veranstaltungsankündigung der AMM: »AMM Coming to a Hamburg Near You«
Das zweite Manifest der AMM auf Deutsch übersetzt (PDF): »Ein Schwein, wer nicht antwortet«

1. Andy Wilson [Download im mp3-Format]
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2. Keith Fisher [Download im mp3-Format]
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3. Ben Watson [Download im mp3-Format]
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Veröffentlichung und Vervielfältigung der Aufnahmen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Urheber. / Kontakt: info (at) ammarxists.org

Die elektronische Zeitung Schattenblick hat in drei Ausgaben einen Veranstaltungsbericht und Interviews mit den drei Referenten veröffentlicht:
Schattenblick-Ausgabe vom 16. November 2011 (PDF)
Schattenblick-Ausgabe vom 18. November 2011 (PDF)
Schattenblick-Ausgabe vom 19. November 2011 (PDF)